Fachbereiche
 
Chirurgie
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Operationen am Kopf/Hals
 
Versorgung von Nasennebenhöhlen mittels Trepanationen
Nasennebenhöhlen können sich primär aber in den meisten Fällen sekundär infizieren (z.B. nach Zahnwurzelinfektionen) und zu einer schmerzhaften Sinusitis (Nasen/Nebenhöhlenvereiterung) führen. Diese äußert sich oftmals in eitrigem Nasenausfluss mit dem teilweise typischen kariösen Geruch und erfordert eine Eröffnung der Nasennebenhöhlen, um erkranktes Gewebe zu entfernen und einen Abfluss zu ermöglichen. In den meisten Fällen ist dies unter Sedation im Stehen möglich.

Resektion des Nasenseptums bei Erkrankungen
Erkrankungen der Nasenscheidewand sind relativ selten und treten insbesondere nach Infektionen, Traumata oder zystoiden Entartungen der Nasennebenhöhlen auf, können aber auch angeboren sein. Sie können Schmerzen, Leistungsintoleranz und Atemschwierigkeiten hervorrufen und müssen operativ durch Resektion (Entfernung oder Fenestrierung) behandelt werden.


Behandlung und Entfernung von Siebbeinhämatomen und Zysten
Siebbeinhämatome treten vermehrt bei mittelalten Pferden auf und manifestieren sich meist in blutigem Nasenausfluss. Dabei handelt es sich um eine raumfordernde Masse am Siebbein unterschiedlicher Ausdehnung. Falls eine transendoskopische (mittels im Stehen flexibler Kamera durchgeführte), medikamentöse Verödung erfolglos bleibt, kann durch Eröffnung der Stirnhöhle diese Masse operativ entfernt werden. Zysten kommen zumeist bei Jungtieren vor und können sehr unterschiedliche Ausmaße annehmen und sollten operative entfernt werden.


Behandlung der Luftsacktympanie/Mykosen/Empyeme
Die Luftsacktympanie ist primär eine Erkrankung bei Fohlen, welche durch eine Gasansammlung in den Luftsäcken zur Atemnot führen kann und damit eine operative Versorgung erfordert. Mykosen (Pilzerkrankungen) oder Empyeme (Vereiterungen) kommen jedoch auch bei erwachsenen Pferden vor. Häufig kann eine Eröffnung/Fenestration im Stehen erreicht werden.