Fachbereiche
 
Chirurgie
 - Allgemeine Chirurgie
 - Abdominalchirurgie
- Operationen am Kopf/Hals
- Zahnheilkunde
- Kehlkopfchirurgie
- Urogenitaltrakt
- Osteosynthese
- Desmo-/Tenotonien
- Fohlenerkrankungen
Minimalinvasive Chirurgie
Augenchirurgie
Wobbler-Operation
Orthopädie
Regenerative Medizin
Bildgebende Diagnostik
Innere Medizin
Gynäkologie
Labor
Ambulanz
Betreuung von Pferdesportveranstaltungen
Schwimmen als postoperatives Rehabilitationsprogramm
Osteosynthese
 
Versorgung von Knochenbrüchen/-fissuren mittels LCP-Technik
Knochenbrüche und Fissuren sind meist traumatisch bedingt und müssen operativ mit besonderen Implantaten (Knochenschrauben und Platten) versorgt werden, um eine optimale Knochenverheilung zu gewährleisten. Dabei werden die Bruchstücke wieder in die Korrekte Form zueinander gebracht und mittels Platten und Schrauben aneinander adaptiert. Neueste Verriegelungschrauben und –platten ermöglichen maximale Stabilität und schnellere Heilung. Dies ist die wichtigste Grundlage um die schweren Pferdeknochen stabil verheilen zu lassen, die Operations- und Rekonvaleszenzzeit zu reduzieren und das Infektionsrisiko oder den Verlust der Stabilität möglichst gering zu halten. Daher bieten wir als eine der wenigen Kliniken in Süddeutschland das gesamte Spektrum der Osteosynthese an – mit internationalem „Know How“, der vollständigen und neuesten Ausrüstung sowie einem 24 Stunden bereit stehendem Team an Tierärzten.

Gelenksversteifungen – Arthrodesen
Fortgeschrittene Arthrosen bzw. medikamentös austherapierte Gelenke erzeugen chronische Entzündungen und Schmerzen. Durch Versteifung von Gelenken mittels Verriegelungsschrauben und –platten kann der bei der Bewegung entstehende Schmerz ausgeschaltet werden. Der geschädigte Gelenksknorpel wird zunächst abgetragen, um einen maximalen Knochenkontakt und damit ein Zusammenwachsen zu ermöglichen.


Halswirbelversteifungen – „Wobbler Operation“
Als eine der wenigen Kliniken ganz Europas bieten wir auch die Halswirbelversteifung bei Pferden mittels sogenannten „Bagby Baskets“ an. Bei Engständen im Rückenmarkskanal – zumeist auf Höhe der Halswirbel und häufig bei rasch wachsenden Junghengsten – kommt  es zur Beeinträchtigung des Rückenmarkes und es entstehen sogenannte „Wobbler“. Dabei fußt das Pferd weit und unsicher bzw. zeigt  Schwierigkeiten in engen Wendungen.  Teilweise sind solche Befunde auch bei älteren Pferden nach Frakturen oder Arthrosen der Halswirbel zu beobachten.

Spat-Operationen
Arthrose der kleinen Tarsalgelenke („Spat“) ist eine häufige Ursache von Hinterhandlahmheiten und kann sekundär auch zu Rückenproblemen führen. Daher kann bei medikamentös austherapierten Gelenken eine chirurgische Versteifung notwendig werden. Diese bieten wir in allen Ausführungen an.


Versorgung zystoider Defekte
Zysten können in verschiedenen Knochen des Skelettes durch unterschiedliche Ursachen auftreten und zu rezidivierenden (wiederkehrenden) Lahmheiten führen. Insbesondere Zysten mit Gelenksbeteiligung stellen eine besondere Herausforderung dar. Daher ist eine gute bildgebende Diagnostik (MRT) essentiell, um Ausdehnung und Lokalisation zu bestimmen. Mittels verschiedener Techniken, können solche Zysten chirurgisch revidiert und mit verschiedenen Materialien oder Medikamenten aufgefüllt werden, um das Knochenwachstum positiv zu beeinflussen.