Fachbereiche
 
Chirurgie
 - Allgemeine Chirurgie
 - Abdominalchirurgie
- Operationen am Kopf/Hals
- Zahnheilkunde
- Kehlkopfchirurgie
- Urogenitaltrakt
- Osteosynthese
- Desmo-/Tenotonien
- Fohlenerkrankungen
Minimalinvasive Chirurgie
Augenchirurgie
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Orthopädie
Regenerative Medizin
Bildgebende Diagnostik
Innere Medizin
Gynäkologie
Labor
Ambulanz
Betreuung von Pferdesportveranstaltungen
Schwimmen als postoperatives Rehabilitationsprogramm
Urogenitaltrakt
 
Kastrationen, Kryptektomie
Hengste werden routinemäßig unter Vollnarkose durch einen kleinen Zugang in der Leiste bedeckt kastriert. So wird der für das Tier risikoärmste Zugang gewählt und die schnelle Einsetzbarkeit im Anschluss gewährleistet. Es kann jedoch vorkommen, daß die Hoden unvollständig abgestiegen sind und sich noch im Leistenkanal bzw. der Bauchhöhle befinden („Klopphengst/Spitzhengst“). Letztere werden schonenderweise minimalinvasiv mittels Laparoskopie kastriert.



Entfernung von Blasensteinen
Blasensteine kommen überwiegend bei älteren Wallachen und Hengsten vor und verlaufen oftmals ohne deutliche klinische Symptome. Es können jedoch auch Beschwerden, wie blutiger Harn, Kolik, Schmerzen beim Urinieren oder auch Inkontinenz auftreten. Durch Ultraschalluntersuchung bzw. Blasenspiegelung können Ausmaß und Schädigung der Blase eingeschätzt werden. Abhängig von der Größe erfolgt eine Entfernung entweder manuell im Stehen unter Sedation und epiduraler Analgesie oder operativ unter Vollnarkose. Dabei stehen uns neueste Techniken, wie beispielsweise die „Lithotripsie“ zur Zertrümmerung der Steine zur Verfügung.

Rekonstruktion von Penisverletzungen
Verletzungen können traumatisch bzw. mit dem Deckakt verbunden sein, stellen ein Notfall dar und müssen unbedingt chirurgisch rekonstruiert werden, um eine vollständige Funktionstüchtigkeit und problemlosen Urinabsatz zu gewährleisten. Zudem haben ältere Wallache auch häufig Zubildungen wie Plattenepithelkarzinome oder Papillome. Diese können minimalinvasiv oder bei Bedarf mit einer Teilamputation entfernt werden.

 
Kaiserschnitte, Caslick Operation, Rektovaginale Fisteln
Geburtsverhalten bzw. Verletzungen können chirurgisch in unserer Klinik versorgt werden. Dabei kann es sich einerseits um Notfälle handeln (Kaiserschnitte), welche sofort behandelt werden müssen. Es gibt aber auch Verletzungen der weichen Geburtswege, welche Stuten bei späteren Trächtigkeiten oder den Harn/Kotabsatz negativ beeinträchtigen können. Diese werden im Stehen unter epiduraler oder lokaler Anästhesie chirurgisch versorgt.


Entfernung von Ovartumoren – Ovariektomie
Die am häufigsten vorkommende Neoplasie (Tumorerkrankung) der Eierstöcke ist der Granulosazelltumor und kann durch einen speziellen Bluttest sowie Ultraschalluntersuchungen diagnostiziert werden. Diese Entartung führt bei Stuten häufig zu Zyklusstörungen sowie unerwünschten Wesensveränderungen, wie z.B. aggressivem Hengstverhalten. Zur Entfernung nutzen wir den minimalinvasiven laparoskopischen Zugang mit neuester Technik. Der Eingriff ist sowohl im Stehen unter Lokalanästhesie, als auch im Liegen unter Vollnarkose möglich.

Versorgung von Nabelerkrankungen
Nabelerkrankungen kommen häufig bei Fohlen vor und können sich entweder als lokale Entzündungen oder als weitergreifende, tiefe Infektionen klinisch äussern. Insbesondere eine Ausdehnung in die Bauchhöhle und deren Organe gilt es zu verhindern und kann durch die operative Versorgung gewährleistet werden.